Gesund und sicher durch die kalte Jahreszeit – worauf du mit deinem Hund jetzt achten solltest
- Biana Clemens
- vor 7 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Der Winter stellt uns Hundehalter jedes Jahr vor dieselben Fragen: Friert mein Hund? Reichen kurze Runden aus? Und was ist eigentlich mit Streusalz, Dunkelheit und diesen hartnäckigen Winterinfekten? Ich möchte dir heute einen kompakten Überblick geben, wie du deinen Hund gesund und sicher durch die kalte Jahreszeit bringst.

Wintermantel & co
Kälte, Nässe, Wind und Dunkelheit sind für Hunde unterschiedlich gut auszuhalten. Während nordische Rassen wie Huskys oder Malamutes oft selbst bei Minusgraden noch entspannt unterwegs sind, frieren kleine, kurzhaarige oder ältere Hunde deutlich schneller. Auch Hunde aus wärmeren Herkunftsregionen sind an unsere Winter häufig schlechter angepasst. Zittern, vermehrtes Anziehen der Pfoten oder ein deutlich schnelleres Umkehren beim Spaziergang sind klare Signale, dass deinem Hund kalt ist. In solchen Fällen kann ein gut sitzender Mantel sinnvoll sein – vor allem bei nasskaltem Wetter.
Pfotenschutz
Besonders empfindlich sind im Winter die Pfoten. Schnee, Eis und vor allem Streusalz setzen den Ballen stark zu. Nach dem Spaziergang solltest du die Pfoten deshalb mit lauwarmem Wasser abspülen und sorgfältig abtrocknen. Pfotenbalsam oder etwas Vaseline können helfen, die Haut geschmeidig zu halten. Vereiste oder sehr rutschige Wege solltest du möglichst meiden, um Verletzungen vorzubeugen.
In Bewegung bleiben
Auch wenn es draußen ungemütlich ist: Bewegung bleibt wichtig – auch im Winter. Sie hält nicht nur die Muskulatur fit, sondern unterstützt auch das Immunsystem. Lange Pausen im Kalten sind dabei weniger ideal als gleichmäßige Bewegung. Solange dein Hund in Bewegung bleibt, kommt er mit Kälte meist besser zurecht. Ältere oder gesundheitlich angeschlagene Hunde brauchen hier allerdings besondere Rücksicht und gegebenenfalls Rücksprache mit dem Tierarzt.
Sichtbar im Dunkeln
Ein oft unterschätztes Thema ist die Dunkelheit. Morgens wird es spät hell, nachmittags früh dunkel. Spaziergänge finden daher häufig im Halbdunkel oder ganz ohne Tageslicht statt. Sichtbarkeit ist jetzt ein echtes Sicherheitsthema. Reflektierende Geschirre, Leinen oder Westen sorgen dafür, dass ihr besser gesehen werdet – für euch beide ein großes Plus an Sicherheit.
Wie bei uns Menschen ist auch bei Hunden das Immunsystem im Winter stärker gefordert. Anhaltende Kälte kann die Abwehr schwächen. Husten, Niesen oder leichtes Fieber solltest du ernst nehmen und tierärztlich abklären lassen. Ruhe, ein warmer Schlafplatz und eine ausgewogene Ernährung unterstützen die Regeneration. Nach nassen Spaziergängen ist gründliches Abtrocknen Pflicht – besonders bei empfindlichen oder älteren Hunden.
Am Ende gilt wie so oft: Beobachte deinen Hund genau. Jeder reagiert anders auf Winter, Kälte und Dunkelheit. Wer die Signale seines Hundes ernst nimmt und rechtzeitig reagiert, kommt entspannt und gesund durch die kalte Jahreszeit.
Wenn du magst, begleite ich dich und deinen Hund auf einem Winterspaziergang und halte frostige Momente fest, die dein Herz wärmen.