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Welches Shooting passt zu deinem Hund? Outdoor oder Studio?

Bei der Wahl der richtigen Location spielen zwei Dinge eine Rolle. Zum einen natürlich persönliche Vorlieben. Zum anderen – und das ist der deutlich wichtigere Punkt – der Charakter deines Hundes.


Im Studio entstehen klare, reduzierte Bilder ohne Ablenkung. Der Fokus liegt ganz auf deinem Hund. Keine wechselnden Lichtverhältnisse, keine Umweltreize, kein Trubel. Studiobilder wirken modern, ruhig und sehr zeitlos. Viele Hunde profitieren davon, dass einfach weniger passiert. Sie müssen nicht ständig verarbeiten, was um sie herum geschieht, sondern können ankommen und sich orientieren.





Outdoor-Shootings haben dagegen eine ganz eigene Stimmung. Hier beeinflussen die Location, Jahreszeit und Uhrzeit den Look der Bilder sehr stark. Nicht alles davon lässt sich bis ins Detail planen. Man muss die Natur nehmen, wie sie kommt. Das gehört dazu. Wenn das Wetter gar nicht passt, verschieben wir den Termin natürlich. Trotzdem bleibt immer eine gewisse Unsicherheit. Genau das macht Outdoorbilder aber auch besonders. Sie können warm und leicht wirken, ruhig und weit, manchmal auch mystisch oder sehr reduziert. In der Stadt entsteht wiederum ein ganz anderer Look. Urban, modern, klar. Auch das hat seinen Reiz – vorausgesetzt, der Hund kommt mit dieser Umgebung gut zurecht.





Wenn du grundsätzlich offen für beide Arten der Fotografie bist, empfehle ich immer, die Entscheidung vom Hund abhängig zu machen. Nicht davon, welches Bild du dir wünschst, sondern davon, was für deinen Hund stressfrei und im besten Fall sogar mit Spaß machbar ist. Draußen gibt es deutlich mehr Reize und aus Hundesicht auch mehr potenzielle “Gefahren”. Andere Menschen, Hunde, Geräusche, Bewegungen. Wenn dein Hund sich davon schnell ablenken lässt oder ständig unter Spannung steht, tust du euch beiden keinen Gefallen, wenn wir draußen unterwegs sind.


Hunde sind so unterschiedlich wie wir Menschen. Es gibt die Draufgänger, die neue Orte neugierig erkunden, die scheinbar nichts aus der Ruhe bringt und die mit einer großen Selbstverständlichkeit durch die Welt gehen. Für diese Hunde ist ein Outdoor-Shooting – egal ob in der Natur oder in der Stadt – oft überhaupt kein Problem. Sie bewegen sich sicher, bleiben ansprechbar und bringen eine Offenheit mit, die viele spontane, ungestellte Bilder ermöglicht. Ihre Neugier hilft mir dabei, Momente einzufangen, in denen sie entspannt wirken und sichtbar Freude an der Situation haben.


Und dann gibt es die sensiblen Hunde. Die vorsichtigen, schüchternen oder unsicheren. Manche von ihnen gewöhnen sich nach kurzer Zeit an neue Umgebungen, andere zeigen sehr deutlich, dass ihnen das gerade zu viel ist. In solchen Fällen würde ich immer ein Studioshooting vorziehen. Auch hier ist alles neu und ungewohnt, aber die Reize sind deutlich reduziert. Der Hund kann sich schneller orientieren und entspannen. Wir nehmen uns Zeit, setzen uns erst einmal gemeinsam auf den Boden, lassen den Hund alles in Ruhe erkunden und beschnüffeln. Oft dauert es nur ein paar Minuten, bis sich die Anspannung löst. Und ja – gute Leckerlis leisten an dieser Stelle meist hervorragende Überzeugungsarbeit.


Am Ende gibt es kein richtig oder falsch. Es gibt nur die Frage, wo sich dein Hund am wohlsten fühlt. Wenn du offen für Studio und Outdoor bist, höre auf deinen Hund. Die schönsten Bilder entstehen dort, wo er nicht funktionieren muss, sondern sich sicher fühlt. Alles andere ergibt sich dann fast von selbst.


Melde dich gerne bei mir und wir planen gemeinsam euer nächstes Shootingerlebnis.



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