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Vergleiche in der Hundefotografie - Ängste und Chancen

Hundefotografie ist eine wunderbare Möglichkeit, die Schönheit, den Charme und die Persönlichkeit unserer Vierbeiner einzufangen. Doch manchmal erwischen wir uns dabei, wie wir uns mit anderen Fotografen vergleichen. Sollten wir dies tun? In diesem Blogbeitrag möchte ich mit euch darüber diskutieren, warum der Vergleich mit anderen Fotografen in der Hundefotografie sowohl Ängste als auch Chancen birgt.

 

Hand aufs Herz - habt auch ihr euch schon einmal mit anderen Fotografen verglichen? Habt ihr eure kostbare Zeit mit Fragen wie "Wie viele Follower hat dieser Fotograf?" oder "Wie viele Likes hat jenes Foto bekommen?" verschwendet? Wenn ihr zur gleichen Zeit euer eigenes Business gestartet habt, habt ihr vielleicht sogar die Errungenschaften anderer Fotografen mit euren eigenen verglichen. Doch warum tun wir das überhaupt? Und vor allem: sollten wir das tun?

Hund im Garten mit schönem Bokeh

Ängste

In letzter Zeit habe ich mich wieder öfter dabei erwischt, wie ich neugierig die Karrieren meiner Kolleginnen und Kollegen verfolgt habe. Aber ganz ehrlich, das tut mir nicht gut. Es verunsichert mich, erzeugt Zweifel und hindert mich daran, meinen eigenen Weg in der Hundefotografie zu gehen. Dabei sollten wir niemals vergessen, dass jeder Fotograf sein eigenes Tempo hat, seine eigenen Ziele verfolgt und einen individuellen Stil entwickelt. Auch die Voraussetzungen, unter denen wir arbeiten, können grundverschieden sein. Nehmen wir zum Beispiel mich selbst: Ich habe einen Vollzeitjob im Büro, der mir nicht erlaubt, jeden Tag loszuziehen, Bilder zu machen und neue Ideen auszuprobieren. Ich bin nicht immer flexibel genug, um das tolle Wetter (z.B. an einem nebeligen Morgen oder bei plötzlichem Schneefall) für meine Fotografie zu nutzen. Der ständige Vergleich mit anderen Fotografen wird oft von Ängsten und Selbstzweifeln begleitet. Vielleicht fragst du dich, ob du gut genug bist, um mit anderen Fotografen in der Branche mithalten zu können, oder ob deine Fotos und dein Stil mit denen anderer Fotografen mithalten können. Wenn wir uns ständig mit anderen vergleichen, laufen wir Gefahr, unsere eigene Kreativität und Einzigartigkeit zu verlieren. Es ist wichtig, an sich selbst zu glauben und sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren, statt sich von anderen Fotografen beeinflussen zu lassen.


Chancen

Auf der anderen Seite kann der Vergleich mit anderen Fotografen auch eine großartige Chance bieten, um zu wachsen und sich weiterzuentwickeln. Indem du herausragenden Fotografen folgst, kannst du ihre Techniken und Fähigkeiten studieren und auch von ihnen lernen, beispielsweise im Umgang mit schwierigen Hunden und das Nutzen von Marketingstrategien. Du könntest neue Inspirationen und Ideen gewinnen, die deine eigene Hundefotografie bereichern. Wenn du den Vergleich als Anstoß nimmst, um deine Fähigkeiten zu verbessern und deinen eigenen Stil zu finden, kann er dich zu neuen Höhen führen. Außerdem macht der Austausch mit Kollegen unheimlich Spaß und hin und wieder starte ich mit ihnen sogar ein gemeinsames Projekt.


Fazit

Lasst uns festhalten: Es kann hilfreich sein, nach rechts und links zu schauen, um sich weiterzuentwickeln. Doch lasst uns dabei nicht vergessen, dass wir alle einzigartig sind und unseren eigenen Weg gehen. Lasst euch inspirieren, aber macht andere Fotografen nicht zum Maßstab eurer eigenen Erfolge. Findet euren eigenen Weg zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung. Letztendlich geht es nicht darum, besser zu sein als andere Fotografen - es geht darum, unsere Liebe und Leidenschaft zu Hunden und zur Fotografie zum Ausdruck zu bringen. Solange wir das tun, können wir stolz auf unsere Arbeit sein!

 

Und jetzt frage ich dich: Schielst du auch nach rechts und links und vergleichst dich mit anderen, oder gehst du deinen eigenen Weg unbeirrt weiter? Bist du schon einmal an dem Punkt gewesen, an dem du an dir oder deiner Arbeit gezweifelt hast? Und wenn ja, wie hast du es geschafft, dich davon zu befreien? Vielleicht interessiert es dich aber auch nicht die Bohne, was die anderen machen. Mich interessiert wirklich, wie du mit diesem Thema umgehst. Lass es mich wissen!


Deine Bianca

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