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Was dein Hund im Fotoshooting wirklich können muss

Kennst du diese Gedanken: „Ob mein Hund bei einem Shooting überhaupt mitmachen würde?“ oder „Was ist, wenn er nicht stillsitzt oder keine Lust hat?“ Viele Hundehalter zögern, wenn es um ein Fotoshooting für ihren Hund geht. Nicht, weil sie keine Bilder möchten, sondern weil sie unsicher sind, ob ihr Hund „dafür geeignet“ ist. Dabei geht es bei einem Shooting nicht um Gehorsam oder Perfektion, sondern um eine gemeinsame Zeit, die sich gut anfühlt – für Mensch und Hund. Genau darum soll es in diesem Blogartikel gehen.


Eine Französische Bulldogge steht auf einem Weg im Wald
Der kleine Butch wurde hier nicht in Position gestellt. Er durfte umherschnüffeln und als er sich dann umdrehte, um nach seinem Herrchen zu schauen, entstand genau dieses Bild.

Diese Unsicherheit entsteht nicht, weil wir dem Hund nichts zutrauen oder er nicht hört. Sie entsteht, weil viele ein sehr bestimmtes Bild von einem Fotoshooting im Kopf haben: einen Hund, der perfekt hört, sich in jede Pose stellen lässt und genau im richtigen Moment in die Kamera schaut.


Ein Fotoshooting ist aber kein Training unter Leistungsdruck. Es geht nicht darum, dass dein Hund ein Topmodel oder Vollprofi ist. Wenn er mal nicht hört, bedeutet das nicht, dass etwas schiefgeht oder gar eine gefährliche Situation entsteht. Im schlimmsten Fall entsteht ein bestimmtes Bild eben nicht. Und ganz ehrlich: Das ist völlig in Ordnung. Dann probieren wir etwas anderes. Ich habe immer mehrere Ideen im Kopf und passe mich dem an, was gerade möglich ist. Und wenn gar nichts mehr geht, machen wir eine Pause oder lassen deinen Hund über die Wiese flitzen, damit er Energie loswerden kann – ganz egal, was ihm in diesem Moment hilft oder Spaß macht. Wir haben Zeit. Und ein Shooting soll für ihn eine positive Erfahrung sein, ein gemeinsames Erlebnis mit seinem Lieblingsmenschen.


Natürlich gibt es während des Shootings auch Anleitungen von mir. Ich gebe Impulse, schlage Positionen vor und unterstütze dabei, Situationen zu gestalten. Der Fokus liegt dabei aber nicht darauf, einen Hund hundertmal zu korrigieren, bis alles perfekt sitzt. Es geht nicht darum, dass jedes Kommando punktgenau ausgeführt wird. Wenn ein Sitz nicht sitzt, ist das kein Problem. Ein Steh oder ein Platz ist genauso schön.


Viele Hunde lassen sich leicht ablenken. Sie schauen sich um, nehmen ihre Umgebung wahr, bleiben stehen oder bewegen sich lieber, statt still zu sitzen. Das ist Teil ihres Wesens. Ein Hund, der in die Ferne blickt oder zur Seite schaut, erzählt oft mehr als ein erzwungener Blick in die Kamera. Diese Bilder lassen Raum für Fantasie, sie wirken ruhig, lebendig und stimmig – ohne dass der Hund etwas leisten muss. Ich bin immer bereit, auch solche spontanen Momente mit meiner Kamera einzufangen.


Ein Shooting darf sich für den Hund wie ein kleines Abenteuer anfühlen. Etwas, das man gemeinsam erlebt. Ein Spaziergang mit kleinen Aufgaben, die euch näherbringen. Mit der Haltung: alles kann, nichts muss. Genau diese Einstellung sorgt dafür, dass viele Hunde überraschend entspannt sind.


Auch für die Halter ist das oft eine große Erleichterung. Niemand muss wissen, wie man den Hund „richtig“ positioniert. Niemand muss ständig eingreifen oder korrigieren. Ich übernehme die Führung, beobachte sehr genau die Körpersprache des Hundes und passe Tempo und Ablauf an. Pausen gehören genauso dazu wie Bewegung. Du kannst dir das Shooting wie einen gemeinsamen Spaziergang vorstellen, bei dem wir immer wieder kurze Stopps einlegen, um ein paar Fotos zu machen.


Ein Fotoshooting darf zusammenschweißen. Es ist eine Situation, in der man gemeinsam etwas erlebt und miteinander eine richtig gute Zeit hat.


Hast du jetzt Lust bekommen auf ein gemeinsames Abenteuer mit deinem Hund? Dann melde dich gern bei mir – und wir räumen die letzten Unsicherheiten und Sorgen gemeinsam aus dem Weg.



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